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Sägewerk Hagensieker hat heute Kallesøe besucht, um die Hochfrequenz-Anlage zu besichtigen, die in Kürze zum Sägewerk in Essen-Wehrendorf transportiert wird und dort aus wärmebehandeltem Buchenholz Rahmenholz herstellen wird.
Wärmebehandeltes Holz hat derzeit großes Absatzpotential. Eine relativ leichte und kostengünstige Holzsorte wie Buche ähnelt nach der Behandlung tropischem Holz mit seinem tiefen und noblen Funken, und gleichzeitig wird das Holz noch härter als vor dem Prozess, verbleibt jedoch leicht. Das Holz wird durch die Wärmebehandlung stabiler und widerstandsfähiger gegenüber Pilzbefall.
Es ist in der Regel kompliziert wärmebehandeltes Holz zu verleimen, da wärmebehandeltes Holz nur äußerst langsam Wasser und Kleber auf Wasserbasis aufnimmt. Martin Hagensieker und Bruno Kallesøe testen seit längerer Zeit viele verschiedene Kleber, und es ist ihnen endlich gelungen einen Kleber zu finden, der sowohl bei wärmebehandeltem Holz als auch der Hochfrequenz-Wärme ausgesetzt perfekt funktioniert. Eine Kaltpresse-Behandlung dauert normalerweise 2-2½ Stunden, in einer Kallesøe Hochfrequenz-Anlage hingegen wird die Prozesszeit deutlich reduziert.
Für Hagensieker besteht kein Zweifel, dass die Kapazität seines Sägewerks sich mit der Anschaffung der Hochfrequenz-Anlage für die Produktion deutlich gesteigert wird.
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